Homöopathie: Linke wollen keine „Esoterik-Blase“ außerhalb der Apotheke


Homöopathie gehört in die Apotheke! Linken-Politikerin Kathrin Vogler will vermeiden, dass sich außerhalb der Apotheke eine unkontrollierte Esoterik-Blase rund um die Homöopathie bildet. (Foto: dpa)
In die politische Diskussion um die Zukunft der Homöopathie hat sich die Linksfraktion im Bundestag eingemischt. Aus Sicht der Linken-Gesundheitsexpertin Kathrin Vogler müssen homöopathische Präparate auch künftig in Apotheken verkauft werden. Die Linken-Politikerin will offenbar vermeiden, dass sich die Komplementär- oder Alternativmedizin gänzlich unkontrolliert weiterentwickelt.

Von Benjamin Rohrer | DAZ online

Die Zukunft der Homöopathie beschäftigt weiterhin die Gesundheitspolitik. Nachdem die CDU/CSU-Bundestagsfraktion sich in einer Pressemitteilung dafür aussprach, homöopathische Präparate aus der Apothekenpflicht zu entlassen und die Kennzeichnung der Inhaltsstoffe nur noch in deutscher Sprache auf die Packungen zu drucken, mischt sich nun die Gesundheitsexpertin der Linken, Kathrin Vogler, in die Debatte ein. Vogler wurde in dieser Legislaturperiode erstmals gesundheitspolitische Sprecherin der Linken im Bundestag und ist auf Arzneimittelthemen spezialisiert.

Aus Sicht der Linken-Politikerin steht fest: „Homöopathika sind klar Arzneimittel und gehören damit in die Apotheke.“ Vogler erklärt, warum: „Die fehlende Wirksamkeit homöopathischer Arzneimittel ist hinreichend belegt. Der Wegfall der Apothekenpflicht löst aber kein Problem, sondern droht nur, neue zu schaffen.“

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