Sozialethikerin: AfD instrumentalisiert Christentum


Wenn die AfD von „christlicher Leitkultur“ spricht, dann meine sie damit nichts Christliches – sondern deutschnationale Abgrenzung: So kritisiert die Sozialethikerin Marianne Heimbach-Steins die Partei bei den „Salzburger Hochschulwochen“.

katholisch.de

Die Münsteraner Sozialethikerin Marianne Heimbach-Steins hat der rechtspopulistischen Partei „Alternative für Deutschland“ (AfD) eine Vereinnahmung der christlichen Kirchen vorgeworfen. Die AfD instrumentalisiere das Christentum „für eine Ideologie der nationalen Abgrenzung gegen das Feindbild Islam“, sagte die Theologin am Montag bei einer Veranstaltung der „Salzburger Hochschulwochen“.

Das Grundsatzprogramm der AfD beziehe sich zwar nur an einer Stelle explizit auf die christlichen Kirchen, die Partei beziehe sich aber häufig auf die Idee einer „christlichen Leitkultur“ und eines „christlichen Abendlandes“, so Heimbach-Steins. Dies diene der „kollektiven Identitätsbehauptung“ mit dem Ziel, „gesellschaftliche Heterogenität“ (Vielfalt) durch „behauptete Homogenität“ (Einheitlichkeit) abzulehnen. Die behauptete Identität sei jedoch „nicht christlich, sondern national konnotiert – deutsch“.

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