Bauherr der Potsdamer Kriegskirche warnt vor der AfD


Berlins evangelischer Bischof Markus Dröge hat vor einer Instrumentalisierung der Religion durch die AfD gewarnt. „Diese Funktionalisierung des christlichen Glaubens für eine aggressiv rechtspopulistische Politik muss die Kritik der Kirchen in besonderer Weise herausfordern“, schreibt Dröge in dem am Mittwoch in Berlin vorgestellten Sammelband „Alternative für Christen? 

Die Tagespost

Die AfD und ihr gespaltenes Verhältnis zur Religion“. Herausgeber ist der Bonner Publizist und evangelische Pastor Wolfgang Thielmann. Dröge kritisierte, die AfD behaupte, das abendländische Christentum zu verteidigen. Ihr Programm liefere dafür „allerdings keinerlei christliche Begründung“. Die Ablehnung von Homosexualität, ein konservatives Familienbild oder der Schutz des ungeborenen Lebens würden „aggressiv und ethisch undifferenziert“ vorgetragen. Zudem sieht Dröge eine „deutliche Nähe“ der Partei zur NS-Ideologie: „Der AfD fehlt die Kraft, sich von nationalsozialistischen Einflüssen zu distanzieren, weil das nationalsozialistische Gedankengut bei ihren Anhängern weit verbreitet ist.“ Eindringlich mahnte der Bischof: „Wer sich von der AfD beeindrucken lässt, dem müssen wir deutlich machen, dass Rechtspopulisten zwar ein Gespür für wunde Punkte haben, dass aber die Probleme nur verschlimmert, wer ihnen zur Macht verhilft.“

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