Moscheebau: Die Zeit des Sultans ist vorbei


Modernes Moschee-Design: Konzept des Architekten Alen Jasarevic für eine Moschee in München. (Alen Jasarevic)
Noch immer beten die meisten deutschen Muslime in Hinterhöfen. Neue Moscheen orientieren sich oft an der osmanischen Tradition. Zeitgemäßes bauen geht anders, sagt der Kunsthistoriker Christian Welzbacher und plädiert für einen offenen Ideenwettbewerb.

Von Hüseyin Topel | Deutschlandfunk

So hört sich das klassische Festgebet in einer deutschen Moschee an. In Deutschland leben mittlerweile mehr als fünf Millionen Muslime. Laut der Deutschen Islam Konferenz geht mehr als ein Drittel der Muslime mit Migrationshintergrund in die Moschee, überwiegend Männer sind dort anzutreffen. Doch in den meisten Kommunen hat man kaum bemerkt, dass Muslime zum Beispiel im Fastenmonat mehr als sonst die Moschee besucht haben. Dass das religiöse Leben der Muslime kaum auffällt, hängt vor allem damit zusammen, dass die meisten Moscheen in Deutschland sich nach wie vor eher versteckt in Hinterhöfen befinden. Aber diese Situation beginnt sich zu verändern, sagt der Kunsthistoriker Christian Welzbacher:

„Ich sehe, dass wir in einem Aufbruch befindlich sind. Ich sehe aber noch kein Ziel und das ist ja auch zum gegenwärtigen Zeitpunkt kaum möglich. Es ist wichtig, dass sich viele verschiedene Moschee-Gemeinden, an verschiedenen Orten in Europa, dass die sich Überlegungen machen, „Wie kann eine zeitgenössische Moschee des gegenwärtigen Islam in Europa aussehen?“

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