Neuer Milzbrand-Erreger tötet Menschenaffen


Ein Forscher nimmt Proben von einem Schimpansenschädel. (Foto: Joachim Puls/filmsalz)
  • Eine neue Form von Milzbrand droht die Menschenaffen im Taï-Nationalpark an der Elfenbeinküste auszurotten.
  • Forscher fanden den Erreger auch in toten Tieren in Kamerun, der Demokratischen Republik Kongo und der Zentralafrikanischen Republik.
  • Unklar ist bislang, ob die Krankheit beim Menschen nicht auftritt oder bislang schlicht übersehen wurde.

Von Kai Kupferschmidt | Süddeutsche.de

Das erste Mal ist Fabian Leendertz dem Killer vor 16 Jahren begegnet. Der Tierarzt, der heute am Robert-Koch-Institut in Berlin arbeitet, war damals im Regenwald der Elfenbeinküste unterwegs, um Daten für seine Doktorarbeit zu sammeln. Er folgte einer Gruppe von Schimpansen im Taï-Nationalpark, als ein Alphamännchen namens Leo sich zuerst übergab, dann auf einen niedrigen Ast kletterte, herunterfiel und starb. Fünf weitere Schimpansen verendeten in den folgenden Monaten. Leendertz wusste es damals noch nicht, doch es war der erste Hinweis auf einen bislang unbekannten, gefährlichen Erreger.

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