Erdogan-Regime nimmt Bildungszentrum in Mainz ins Visier


Das Akademische Bildungszentrum in der Rhabanusstraße. Bild: hbz/Kristina Schäfer
Der türkische Staat nimmt das Akademische Bildungs-Centrum in der Neustadt ins Visier. Mitglieder des Zentrums berichten, dass sie vom türkischen Generalkonsulat in Mainz schikaniert werden. Einem Mitglied soll dort der türkische Personalausweis abgenommen worden sein.

Von Jonas Herrmann | Allgemeine Zeitung

Das Akademische Bildungs-Centrum in der Rhabanusstraße steht der Gülen-Bewegung nahe. Die macht der türkische Präsident Erdogan für den Umsturzversuch in der Türkei verantwortlich und geht hart gegen ihre Anhänger vor.

Druck aus der Türkei“

„Wir waren früher eine Marke in Mainz, wenn es um Bildung ging“, sagt der türkische Vorstand des Zentrumsvereins, der seinen Namen nicht in der Zeitung lesen will. Er hat Angst um seine vier Kinder. „Religion hat damals keinen interessiert“, sagt er über die Blütezeit des Bildungszentrums, „doch vor zweieinhalb Jahren hat es dann angefangen“. Damals begann der langsame Wandel der Türkei von einer Demokratie zu einem autoritären Staat. Davor hatte das Bildungszentrum bis zu 150 Nachhilfeschüler, heute kommen kaum noch Kinder zur Nachhilfe. „Die Eltern haben Angst, wegen des Drucks aus der Türkei“, sagt der Vorstand.

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