Große Lücken im Ausländer-Register


Fehler im Ausländerzentralregister haben möglicherweise zu gravierenden Fehlentscheidungen bei Asylprozessen geführt. (Foto: dpa)
  • Der Flüchtlingsbeauftragte der Bundesregierung warnt: Mängel im Ausländerzentralregister können zu gravierenden Fehlentscheidungen führen.
  • In der Datei befinden sich anscheinend zahlreiche falsche Angaben zu in Deutschland wohnenden Ausländern.
  • Insgesamt sind in dem Register zehn Millionen Menschen erfasst.

Von Thomas Öchsner | Süddeutsche.de

Mängel bei den Personen- und Adressdaten im Ausländerzentralregister können bei Asylverfahren und Abschiebungen „zu teils gravierenden Fehlentscheidungen“ führen. Davor warnt der Beauftragte für das Flüchtlingsmanagement der Bundesregierung, Frank-Jürgen Weise, in einer Analyse, die der Süddeutschen Zeitung  vorliegt.

„Fehlerhafte Dateneingaben können Rückkehrprozesse erheblich verlangsamen“, heißt es in dem Bericht mit dem Titel „Leitfaden zur Verbesserung der Datenqualität im Ausländerzentralregister“. In dem Register sind zehn Millionen Menschen mit ausländischer Staatsangehörigkeit erfasst, darunter etwa 5,7 Millionen aus Nicht-EU-Staaten.

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