Schweizer Gletscher nicht mehr zu retten


Bald ein Bild der Vergangenheit: Der Aletschgletscher in der Schweiz. Foto: dpa
Die Temperaturen steigen – die Schweizer Gletscher sind laut Experten nicht mehr zu retten. Die Folge: Ein höherer Meeresspiegel und mehr Klimaflüchtlinge.

Frankfurter Rundschau

Die Gletscher in der Schweiz sind angesichts des Temperaturanstiegs nach Expertenangaben nicht mehr zu retten. Selbst mit den größten Anstrengungen zur CO2-Verringerung würden 80 bis 90 Prozent der Eismassen bis zum Jahr 2100 schmelzen. Das sagte der Glaziologe Matthias Huss von der ETH Zürich dem „Tages-Anzeiger“. „Eine Verlangsamung der Erderwärmung kommt für die Schweizer Gletscher zu spät“, so Huss. Das Blatt berichtet in einer aufwendigen Darstellung über den Rückgang der Gletscher in der Schweiz in den vergangenen 170 Jahren.

Seit 1850, dem Höhepunkt der sogenannten Kleinen Eiszeit, sei das Eisvolumen von 130 auf 54 Kubikkilometer gesunken. Der Rückgang verlief gerade in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten dramatisch. 1973 zählte die Schweiz 2150 Gletscher, heute sind es noch rund 1400.

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