Radikale Mönche wollen Sturz der Regierung


Nationalistische, buddhistische Mönche und Laien protestieren in Yangon, Myanmar gegen die Regierung. (AP / Thein Zaw)
Radikale buddhistische Mönche in Myanmar haben der Regierung von Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi den Kampf angesagt.

Dlf24

Ziel sei es, die Regierung zu stürzen, weil sie den Buddhismus untergrabe, hätten Demonstrationsteilnehmer in Rangun und Mandalay gefordert, berichtet das Onlinemagazin „Irrawaddy“. Das Religionsministerium erklärte gegenüber Medien, die Protestierer seien nicht repräsentativ für Gesamtheit der buddhistischen Mönche. Die regierungsfeindlichen würden von jenen instrumentalisiert, die keine Stabilität und Ruhe wollen.

Die ultrakonservativen Nationalisten lehnen Friedensverhandlungen in dem Vielvölkerstaat mit dem Ziel einer föderalen Struktur Myanmars ab. Sie wollen an einem starken Zentralstaat festhalten, in dem ethnische Minderheiten nur geduldet werden.

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