Wie sollen Christen mit der AfD umgehen?


Jörg Meuthen als gute Christin. Bild: bb

Wie setzt man sich richtig mir der AfD auseinander? Mit der Frage ringen Kirchenleitungen und Pfarrgemeinden. In einer neuen Aufsatzsammlung erzählen evangelische Kirchenvertreter von ihren Erfahrungen.

Von Karin Wollschläger | katholisch.de

Die vorerst letzte größere Attacke gegen die Kirchen ritt die AfD auf ihrem Kölner Parteitag im April. Parteichef Jörg Meuthen bezeichnete kirchliche Aktionen gegen AfD-Positionen als „klerikalen Klamauk“. Sein Vorstandskollege Armin Paul Hampelrief in schrillen Tönen zum Kirchenaustritt auf: „In dem Verein sollte keiner von uns mehr Mitglied sein.“ Als neues inhaltliches „Angriffsziel“ entdeckte die AfD die historisch begründeten „Staatsleistungen“ an die Kirchen. Wobei es ihr erkennbar weniger um eine Trennung von Staat und Kirchen geht als um staatliche Kontrolle der Religion.

In den Kirchen – von der Leitung bis zur Basis – wird derweil weiter um Wege im Umgang mit der AfD und ihren Anhängern gerungen. Der Bonner Publizist und evangelische Pastor Wolfgang Thielmann veröffentlichte dazu einen am Mittwoch in Berlin vorgestellten Sammelband mit dem Titel „Alternative für Christen? – Die AfD und ihr gespaltenes Verhältnis zur Religion“. Thielmann schreibt im Vorwort: „Dieses Buch möchte Kirchen, Gemeinden und Gruppen helfen, sich mit der AfD auseinanderzusetzen, aber das Gespräch nicht aufzugeben.“

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