Christian Wulffs neuer Job bringt SPD und Linke in Rage


Ex-Präsident Christian Wulff, hier mit seiner Frau Bettina, verdient sich offenbar als Prokurist für eine Modefirma etwas dazu Quelle: pa/Boris Roessle/dpa/Boris Roessler
Wirbel um einen Nebenjob: Einem Bericht zufolge arbeitet Ex-Bundespräsident Christian Wulff künftig für eine türkische Modefirma. Bei SPD und Linke kommt das Engagement gar nicht gut an.

DIE WELT

Ex-Bundespräsident Christian Wulff hat einen neuen Nebenjob. Und der löst bei SPD und Links­par­tei scharfe Kritik aus. Wie die „Bild am Sonntag“ berichtet, arbeitet Wulff seit April als Prokurist für die Deutsch­land-Toch­ter des tür­ki­schen Mo­de­la­bels „Yar­gi­ci“.

Ende Mai waren Wulff und seine Ehe­frau Bet­ti­na Star­gäs­te bei der La­de­ner­öff­nung des ers­ten deu­t­schen „Yar­gi­ci“-Ge­schäfts in Ham­burg. Der Hauptsitz des Unternehmens liegt in der türkischen Metropole Istanbul.

Bei der SPD kommt sein neuer Job gar nicht gut an. Allerdings weniger wegen des privatwirtschaftlichen Engagements als vielmehr wegen seines Ehrensolds. Ex-Präsidenten erhalten diesen nach ihren jeweiligen Amtszeiten. Der Ehrensold liegt aktuell bei 236.000 Euro pro Jahr.

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