Dürre in Saskatchewan: Stromzähler fangen Feuer


Symbolbild eines Stromzählers an einer Außenwand (Bild: Kevin Dooley CC BY 2.0 (Ausschnitt))
In der kanadischen Provinz Saskatchewan haben mehrere Stromzähler Feuer gefangen. Grund ist eine Rekorddürre, die zu Bodenverschiebungen führt.

Von Daniel AJ Sokolov | heise.de

In den letzten Wochen haben in der kanadischen Provinz Saskatchewan mehrere Stromzähler anscheinend spontan zu brennen begonnen. Betroffen sind ausschließlich Gebäude, deren Stromzuleitung unterirdisch verlegt wurde. Aufgrund einer intensiven Dürre ist das Erdreich so trocken, dass sein Volumen deutlich zurückgegangen ist. Dabei wirkt auf unterirdisch verlegte Stromkabel eine Zugkraft. Diese kann so stark sein, dass am Zähler Kabel freigelegt werden und es zu Kurzschlüssen und Funkenschlag kommt.

Zwar sind in den Stromzählern Kabelreserven vorgesehen, weil sich die Kabel auch temperaturbedingt zusammenziehen können. Diese Reserven reichen aber oft nicht aus, um die nun eingetretene „Schrumpfung“ des Bodens auszugleichen. In Saskatchewans Hauptstadt Regina sind im Juli nur 1,8 mm Regen gefallen. Damit war dieser Juli der trockenste seit 130 Jahren.

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