Abdullah und Abbas vereint durch Tempelbergkrise


Demonstrative Einigkeit: Jordaniens König Abdullah (l.) und PLO-Chef Abbas. Foto: rtr
Der Ärger über Israels Premier Netanjahu eint Jordaniens König Abdullah und PLO-Chef Abbas. Beim Staatsbesuch in Ramallah vereinbaren sie ein gemeinsames Krisenkomitee.

Von Inge Günther | Frankfurter Rundschau

Roter Teppich, strahlende Sonne, aufgeräumte Stimmung – beim Empfang des jordanischen Königs am Montagmittag in der palästinensischen Mukata, dem Präsidentensitz in Ramallah, bot sich ein ungetrübtes Bild. Seit der jüngsten Krise um den Jerusalemer Tempelberg, von Moslems Haram al-Scharif (erhabenes Heiligtum) genannt, scheinen König Abdullah und PLO-Chef Mahmud Abbas besonders gut miteinander zu können. Was nicht zuletzt daran liegt, dass beider Verhältnis zur israelischen Regierung derzeit besonders im Argen liegt.

Nach außen hin demonstrierte die königliche Blitzvisite im Westjordanland – die erste seit fünf Jahren –, dass man in der Jerusalem-Frage zusammensteht und sich entsprechend koordiniert. Bei den Beratungen hinter verschlossenen Türen ging es aber noch um mehr, vor allem um den darniederliegenden Nahost-Friedensprozess. Zumal US-Präsident Donald Trump seine vollmundigen Lösungsversprechen über diverse hausgemachte Debakel offenbar vergessen hat.

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