Judentum und Christentum: Es ist nicht nur ein Gott


Prophet Daniel in der Löwengrube. Foto: imago stock&people
Muss die Religionsgeschichte umgeschrieben werden? Eine wegweisende Debatte über das antike Judentum und das Verhältnis zum Christentum.

Von Dirk Pilz | Frankfurter Rundschau

Es sind die Details, an denen Welten hängen. Unter den Forschern zum antiken Judentum wird deshalb über einige wenige Verse im biblischen Buch Daniel gestritten. Sie sind von hoher Bedeutung für die Geschichte des Judentums, für die des Abendlandes – und für das, was damit überhaupt gemeint ist.

Die strittigen Verse stehen bei Daniel im siebten Kapitel. Der Prophet, berühmt durch seinen schadlosen Aufenthalt in einer Löwengrube, berichtet hier von einer Vision: „Ich schaute, bis man Throne aufstellte und ein Hochbetagter sich setzte.“ Vier Verse später berichtet er dann dies: „Da kam mit den Wolken des Himmels einer wie ein Mensch. Er gelangte bis zu dem Hochbetagten und wurde vor ihn geführt.“ Und weiter: „Ihm wurden Herrschaft, Würde und Königtum gegeben.“ Wer ist dieser „Hochbetagte“, und wer ist der „wie ein Mensch“?

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