SPD-Schulz: „Bin mit der Religion innerlich noch nicht fertig“

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SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz schwankt nach eigenem Bekunden in seiner Einstellung zum christlichen Glauben. „Ich muss bekennen, dass ich mit der Religion innerlich noch nicht fertig bin“, sagte er am Montag bei einer Leserveranstaltung des RedaktionsNetzwerks Deutschland in Berlin.

kathpress

„Ich war in meinem Leben schon ferner vom Glauben, jetzt bin ich wieder näher dran“, so der deutsche Spitzenpolitiker und frühere Präsident des Europaparlaments. „Irgendwie bin ich immer noch auf der Suche nach der richtigen Formel.“

Der Kanzlerkandidat sagte zudem, er habe sich noch nicht entschieden, ob er bei einem möglichen Amtseid nach der Bundestagswahl die religiöse Formel „So wahr mir Gott helfe“ verwenden würde. „Eigentlich geht meine Tendenz dahin zu sagen, ich schwöre.

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Getaufte Flüchtlinge fordern Asyl-Entscheider heraus

Außenstelle der Asyl-Behörde Bamf. Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf): Defizite bei der Bearbeitung und Entscheidung von Asylanträgen. (Foto: dpa)
Immer wieder steht das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge wegen Defiziten in Asylverfahren in der Kritik. Eine besondere Herausforderung stellen muslimische Flüchtlinge dar, die zum Christentum übergetreten sind.

Von Dietmar Neuerer | Handelsblatt

Der Fall sorgte bundesweit für Aufsehen: In einer Flüchtlingsunterkunft ersticht Anfang Juni ein Asylbewerber einen Jungen – offenbar weil er sich von spielenden Kindern gestört fühlt. Der Täter hätte nach Afghanistan abgeschoben werden sollen. Weil er sich dort als konvertierter Christ bedroht sah, durfte er bleiben.

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) forderte daraufhin eine genaue Prüfung von zum Christentum konvertierten Asylbewerbern. Es müsse geprüft werden, ob es weitere Fälle gebe, in denen jemand angebe, zum Christentum übergetreten zu sein. Die gibt es. Die Asyl-Entscheider vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) sind damit immer wieder konfrontiert. Und nicht immer entscheiden sie für den Asylbewerber.

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Konzerte und Liederabende ziehen Neonazis in Scharen an

Einige der 6000 Besucher des Neonazi-Konzerts im thüringischen Themar Mitte Juli Quelle: REUTERS/MICHAELA REHLE
Der Trend setzt sich fort: In Deutschland steigt die Zahl rechtsradikaler Musikveranstaltungen, bis Mitte Juli wurden bereits 13.000 Besucher gezählt. Nutzt der Staat seine Eingriffsmöglichkeiten nicht genügend?

Von Christina Brause, Florian Flade | DIE WELT

Die Konzertbesucher machten keinen Hehl aus ihrer Gesinnung. Auf ihren T-Shirts Slogans wie „Bin ich zu braun, bist du zu bunt“ und „Bündnis 88 – Die Braunen“. Oder: „Sturm auf Themar. Ich war dabei“. Der 3000-Einwohner-Ort in Thüringen war Mitte Juli Gastgeber wider Willen für eines der größten Rechtsrock-Konzerte der vergangenen Jahre, zu dem rund 6000 Neonazis kamen.

Zweimal war das Landratsamt gegen das Konzert vor Gericht gezogen und gescheitert. Am Ende durften die Bands unter strengen Auflagen auftreten. Das Konzert wurde nicht aufgelöst, obwohl offenbar etliche Neonazis den Hitlergruß zeigten und „Sieg Heil“ grölten.

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Neues Pockenvirus macht Eichhörnchen krank

Eichhörnchen im Stadtpark – noch scheint das neue Pockenvirus vor allem im Berliner Rarum zu grassieren. © Ray eye/ CC-by-sa 2.0
Tödliche Gefahr: Ein bisher unbekanntes Pockenvirus macht Eichhörnchen in Deutschland krank. Vor allem Jungtiere entwickeln Entzündungen an Ohren und Extremitäten und können daran sogar sterben. Gen-Analysen haben jetzt enthüllt, dass eine bisher unbekannte Art von Pockenviren diese Krankheit verursacht. Für Infektionsforscher ist dies eine kleine Sensation. Das „Berliner Eichhörnchenvirus“ scheint für Menschen jedoch ungefährlich zu sein, wie die Forscher erklären.

scinexx

Das Europäische Rote Eichhörnchen (Sciurus vulgaris) ist bei uns häufig und in fast ganz Europa verbreitet. Selbst in Großstädten kann man die Hörnchen in Parks und Gärten sehen. Doch jetzt grassiert eine seltsame Krankheit unter ihnen: Seit mehreren Jahren wurden im Raum Berlin junge Rote Eichhörnchen mit schweren Entzündungen an Händen, Füßen und Ohren gefunden, ohne dass die Ursache bekannt war.

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Evangelikale Trump-Anhänger kontern Vatikan-Medien

Jesuit, Journalist und Papst-Vertrauter Antonio Spadaro (li.)APA/AFP/L‘ Osservatore Romano
Evangelikale Unterstützer des US-Präsidenten Donald Trump haben am Montag um ein Treffen mit Papst Franziskus angefragt. Sie wollen mit ihm über einen überaus kritischen Artikel sprechen, der kürzlich in einer vatikannahen Zeitschrift erschien.

religion.ORF.at

Johnnie Moore, einer der Leiter von Trumps evangelikalem Beratungsgremium und Sprecher einiger seiner Mitglieder, sagte der Nachrichtenagentur AP zufolge, er habe eine diesbezügliche Anfrage nach Rom geschickt. Das sei eine Antwort auf den Artikel „Evangelischer Fundamentalismus und katholischer Integralismus: Ein überraschender Ökumenismus“, der im Juli 2017 erschien. Darin ist die Rede von einer eine Allianz des „Hasses“ zwischen Evangelikalen, die den Präsidenten unterstützen, und Katholiken.

„Ökumene des Hasses“

Die Rede ist von einem Leitartikel im jesuitischen Journal „Civilta Cattolica“. In der vatikannahen Zeitschrift hatten der Jesuit und Chefredakteur Antonio Spadaro, ein Vertrauter von Papst Franziskus, das Bündnis von „evangelikalem Fundamentalismus und katholischem Integralismus“ in den USA gegeißelt und als „Ökumene des Hasses“ bezeichnet.

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Kohlekraftwerke als Nanopartikel-Schleudern

Bei der Kohleverbrennung entstehen offenbar seit Jahrzehnten unerkannt exotische Titansuboxid-Nanopartikel. © Danicek/ thinkstock
Beunruhigende Entdeckung: Bei der Verbrennung von Kohle werden offenbar große Mengen von zuvor unerkannten mineralischen Nanopartikeln frei. Forscher haben diese Titansuboxid-Partikel in Kohleasche und Sedimenten rund um Kohlekraftwerke und bei Laborversuchen zur Kohleverbrennung nachgewiesen. Ein erster Test legt nahe, dass diese exotischen Nanopartikel gesundheitsschädliche Wirkungen haben könnten. Weitere Studien dazu seien daher dringend nötig, so die Forscher im Fachmagazin „Nature Communications“.

scinexx

Rund 30 Prozent des weltweiten Energiebedarfs werden heute aus der Verbrennung von Kohle gewonnen. Vor allem bei der Stromerzeugung und bei der Stahlherstellung ist die Kohle noch immer führend. Dies jedoch hat eine gleich zweifach negative Wirkung auf die Umwelt: Langfristig verstärkt das dabei freigesetzte Kohlendioxid den Treibhauseffekt. Kurzfristig setzt die Kohleverbrennung Ruß und anderem Feinstaubfrei, die Umwelt und die menschliche Gesundheit schädigen.

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Eon profitiert von Rückzahlung der Brennelementesteuer

© DPA Hier werden Brennelemente eingesetzt.
Anfang Juni erklärte das Bundesverfassungsgericht die Atomsteuer für verfassungswidrig. Eon erhielt mehr als drei Milliarden Euro zurück – und konnte seinen Gewinn jetzt erheblich steigern.

Frankfurter Allgemeine

Eon-Chef Johannes Teyssen will nach den Rekordverlusten des Energiekonzerns wieder in die Offensive gehen. „Wir haben den finanziellen Spielraum, um in neues Wachstum zu investieren“, sagte der Manager am Mittwoch. Der Konzern hatte mit einer Kapitalerhöhung und der Rückzahlung der Atomsteuer durch den Bund mehrere Milliarden Euro eingenommen. 2016 hatte der Versorger nach hohen Abschreibungen einen Nettoverlust von 16 Milliarden Euro verbucht.

Im ersten Halbjahr fuhr der Konzern einen um Sondereffekte bereinigten Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) von 1,8 Milliarden Euro. Dies war zwar ein Rückgang gegenüber dem Vorjahr um zwölf Prozent, lag aber über den Schätzungen der Analysten von 1,56 Milliarden Euro. Das bereinigte Nettoergebnis kletterte dank eines besseren Zinsergebnisses um 46 Prozent auf 881 Millionen Euro. Operativ lief es zuletzt vor allem im wichtigen Netzgeschäft besser, während Eon im Vertriebs- und im Ökostromgeschäft im Halbjahr noch mit Einbußen kämpfte.

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Atheisten werden als gefährlich betrachtet

Intuitiv, so eine Untersuchung, werden Verbrechen eher Atheisten zugeschrieben, die mangels Religion als moralisch haltlos gelten – was selbst Atheisten zu glauben scheinen

Von Florian Rötzer | TELEPOLIS

Religion, so glaubt man vielfach, sei wichtig, um Gesellschaften zusammenzuhalten und für moralisches Verhalten zu sorgen. Dabei spielen Religionen immer eine wichtige Rolle bei der Ausgrenzung von Andersgläubigen und der Gewalt gegen diese, um die Glaubensgemeinschaft aufrechtzuerhalten.

Zu den verschiedenen, im Heilsanspruch miteinander konkurrierenden, mehr oder weniger extremen Religionen und Sekten kommen nun aber immer mehr Atheisten, die das religiöse Grund- und Gemeinschaftsgefühl zu gefährden scheinen. Sie können deswegen in sehr religiösen Gesellschaften gefährlich leben, auch deswegen, weil sie Ziel von Vorurteilen sind. Wissenschaftler haben nun in einer Umfrage mehr als 3000 Menschen, darunter neben Christen, Muslime, Hindus oder Buddhisten auch Atheisten, 13 sehr religiösen und eher säkularen Ländern befragt, wie sie Atheisten wahrnehmen.

Die Autoren der Studie, die in Nature Human Behavior veröffentlichte wurde, gingen von einem kulturevolutionären Verständnis der Religion aus, nach dem Religion mit der Kooperation und dem Vertrauen in einer Gruppe verbunden ist. Das kann sich auch auf Angehörige anderer Religionen erweitern, aber nicht auf Nichtgläubige. Aus der kulturevolutionären Verschmelzung von Religion und Gruppe könnten Vorurteile gegen Atheisten auch in säkularen Gesellschaften weiter bestehen und selbst bei Atheisten zu finden sein.

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Kirchen wollen bei Religionsunterricht enger zusammenarbeiten

Themenbild.

Weniger Taufen bedeuten auch für den Religionsunterricht weniger Kinder. Die Kirchen wollen aus der Not eine Tugend machen und im gemeinsamen Schulunterricht der religiösen Bildung neue Impulse geben. Vorbilder gibt es bereits.

domradio.de

Während die hitzigsten Bildungsdebatten aktuell um Digitalisierung und den Streit um G8 kreisen, schlagen die Zukunftsüberlegungen zum christlichen Religionsunterricht in Deutschland selten hohe öffentliche Wellen. Dennoch zeichnet sich für die kommenden Jahre ein einschneidender Wandel ab, wie junge Schülerinnen und Schüler künftig Religion und Glauben kennenlernen werden.

Die Zeichen stehen auf grün für eine engere Zusammenarbeit von katholischer und evangelischer Kirche. Mancherorts schon im jetzt beginnenden neuen Schuljahr. Hauptgrund des Strukturwandels – bis vor wenigen Jahren war der im Grundgesetz verankerte Religionsunterricht immer klar konfessionell getrennt – ist die rückläufige Zahl getaufter und durch ihre Familien christlich geprägter Kinder.

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Gaza: Raketenbeschuss und israelische Luftangriffe

Bild: bilder.t-online.de
Israelische Kampfjets haben am Mittwochmorgen Ziele im Gazastreifen beschossen, nachdem von dort Raketen auf israelisches Gebiet abgefeuert worden waren

derStandard.at

Im Nordwesten von Gaza-Stadt seien infolge der Angriffe mehrere laute Explosionen zu hören gewesen, schilderten Vertreter der Sicherheitskräfte und Augenzeugen.

Die Attacke galt demnach Stellungen bewaffneter Kämpfer in dem abgeschotteten Küstengebiet. Ärzten zufolge wurden mindestens zwei Zivilisten verletzt, einer von ihnen lebensgefährlich. Beide seien zur Behandlung ins Krankenhaus gebracht worden. Bei dem vorherigen Raketenbeschuss israelischen Gebiets gab es Medienberichten zufolge weder Verletzte noch Sachschäden.

Schimpansen erkennen sich im Video

Schimpansen erkennen sich nicht nur selbst im Spiegel, sondern auch in Videoaufnahmen © Fuse/ thinkstock
Selfie-Test für Menschenaffen: Schimpansen erkennen sich selbst in Videoaufnahmen – sogar wenn diese leicht zeitverzögert gezeigt werden. Darauf deutet eine von japanischen Forschern durchgeführte Variante des klassischen Spiegeltests hin. Menschliche Kinder schaffen es erst ab einem Alter von vier Jahren, sich in minimal zeitverzögerten Videobildern zu erkennen. Die Menschenaffen stehen uns demnach hierin kaum nach.

scinexx

Schimpansen sind unsere nächsten Verwandten – und uns in vielem verblüffend ähnlich. Auch sie bevorzugen Gleichgesinnte als Freunde, erleben eine Midlife-Crisisund verstehen sogar das einfache Filmhandlungen. Sie lassen sich zudem von unserem Gähnen anstecken und bestehen den Spiegeltest – sie erkennen sich selbst im Spiegelbild.

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Chronische Einsamkeit erhöht das Risiko eines vorzeitigen Todes stärker als Fettleibigkeit

Bild: David Hodgson/CC BY-2.0
Zunehmend mehr Menschen in den USA würden einsam oder isoliert leben, was deren Mortalität erhöht

Von Florian Rötzer | TELEPOLIS

Auch in Zeiten Sozialer Netzwerke grassiert Einsamkeit. Man könnte auch einen Zusammenhang zwischen der Entwicklung Sozialer Netzwerke und einer zunehmend versingelten Lebensweise der Menschen ziehen. Je mehr familiäre und soziale Bindungen, auch durch Telearbeit, schwinden, desto wichtiger werden mediale Netzwerke.

Die Psychologin Julianne Holt-Lunstadt von der Brigham Young University hat mit ihrem Team in einer Metastudie Untersuchungen zur chronischen Einsamkeit und sozialen Isolation in den USA ausgewertet, um die gesundheitlichen Folgen zu eruieren. Sie hält fest, wie sie auf dem Jahrestreffen der American Psychological Association (APA) in Washington sagte, wo sie die Studie vorstellte, dass die Amerikaner sozial zunehmend weniger verbunden seien und mehr Einsamkeit erfahren würden.

Mit Verweis auf die vom Verband American Association of Retired Persons (AAAR) veranlasste landesweite Umfrage über Einsamkeit der Menschen über 45 Jahre (2010) ist Einsamkeit bereits weit verbreitet. Als einsam wurden hier 35 Prozent eingestuft, das wären 43 Millionen. Ältere sind danach weniger einsam als jüngere, Verheiratete sind weniger einsam als Menschen, die niemals verheiratet waren, auch Reichere sind weniger einsam wie Ärmere. Nach der Statistikbehörde ist die Hälfte der Amerikaner nicht verheiratet, ein Viertel lebt alleine (Über die Hälfte der US-Amerikaner sind Singles).

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Türkei beginnt Mauerbau

Ein Stacheldrahtzaun zu Bulgarien wurde 2014 errichtet. Jetzt kommt eine Mauer zum Iran.FOTO: DPA/ VASSIL DONEV
Die drei Meter hohe Mauer soll die Infiltration von kurdischen Kämpfern und Schmugglern aus dem Nachbarland verhindern. Am Dienstag wurde mit dem Bau begonnen.

DER TAGESSPIEGEL

Die Türkei hat am Dienstag mit dem Bau einer Mauer an der Grenze zum Iran begonnen. Wie die Verwaltung der östlichen Provinz Agri mitteilte, besichtigte der Provinzgouverneur Süleyman Elban die Arbeiten an der „Sicherheitsmauer“. Fotos zeigten Kräne, die zwei Meter breiten Betonelemente entlang der Grenze platzieren. Die drei Meter hohe Mauer soll die Infiltration von kurdischen Kämpfern und Schmugglern aus dem Nachbarland verhindern.

Präsident Recep Tayyip Erdogan hatte den Bau der 144 Kilometer langen Mauer Anfang Juni angekündigt.

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Verfassungsbeschwerde gegen Bayerntrojaner und ausgeweitete Vorratsdatenspeicherung

Bild: heise.de
Die Gesellschaft für Freiheitsrechte klagt in Karlsruhe gegen „uferlose Befugnisse“ des bayerischen Staatsschutzes. Es geht vor allem Online-Durchsuchungen, Messenger-Überwachung und den Zugriff auf Telekommunikationsdaten.

Von Stefan Krempl | heise.de

Vor gut einem Jahr ist die Reform des Bayerischen Verfassungsschutzgesetzes in Kraft getreten. Vorige Woche hat die Gesellschaft für Freiheitsrechte (GFF) nun Beschwerde gegen einige der darin enthaltenen umstrittenen Regeln beim Bundesverfassungsgericht eingereicht. Die Klage richtet sich etwa gegen das Zugriffsrecht des Landesamts für Verfassungsschutz auf die von Telekommunikationsanbietern aufbewahrten Verbindungs- und Standortdaten. Innenminister Joachim Herrmann (CSU) hatte bei dem Gesetzesbeschluss eingeräumt, mit diesem bundesweitem Novum bei der derzeit ausgesetzten Vorratsdatenspeicherung an rechtsstaatliche Grenzen zu gehen.

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Britanniens oberster Richter warnt vor Brexit-Grauzonen

© DPA Big Ben: Die Zeit läuft für die Brexit-Gespräche – viele halten sie für zu kurz.
Wenn die Briten die Europäische Union verlassen – welches Gericht entscheidet dann in letzter Instanz über Gesetze, die mit der EU zusammenhängen? Der oberster Richter Ihrer Majestät macht nun eine klare Ansage.

Frankfurter Allgemeine

Der oberste Richter in Großbritannien des Vereinigten Königreichs hat vor Grauzonen in der Auslegung europäischen Rechts nach dem EU-Austritt gewarnt. Der Staat müsse klar sagen, wie die Urteilssprüche des Europäischen Gerichtshofs(EuGH) nach dem Brexit zu deuten seien, sagte David Neuberger der Fernsehanstalt BBC in einem an diesem Dienstag ausgestrahlten Interview.

Das Oberste Gericht werde sich daran halten, was das Parlament in dieser Frage vorgebe. „Doch wenn es sich nicht klar äußern sollte, wie die Richter mit Entscheidungen des EuGH umgehen sollen, müssen sie eben nach bestem Wissen und Gewissen handeln.“

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UN: 18.000 Cholera-Fälle in Südsudan

Die Vereinten Nationen haben vor einer Verschärfung der Cholera-Epidemie in dem Bürgerkriegsland Südsudan gewarnt. Die Regensaison begünstige die Ausbreitung der Infektionskrankheit, erklärte die Internationale Organisation für Migration am Dienstag in Genf.

evangelisch.de

Zudem behindere die anhaltende Gewalt in dem Land den Kampf gegen die Cholera. Seit Mitte Juni seien mehr als 18.000 Cholera-Fälle im Südsudan gemeldet worden, 328 von ihnen seien tödlich verlaufen. Der Ausbruch habe vor einem Jahr begonnen.

Cholera wird durch verschmutztes Wasser und Nahrungsmittel übertragen und breitet sich bei schlechten hygienischen Verhältnissen schnell aus.

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US-Klimaforscher düpieren Trump

Der in weiten Teilen ausgetrocknete Lake Powell im Grenzgebiet von Utah und Arizona: Der Klimawandel hat auch die USA längst erreicht, heißt es in einem neuen Bericht. (Foto: REUTERS)
  • US-Wissenschaftler haben einen neuen Klimabericht für die Regierung erstellt. Er belegt einen globalen Temperaturanstieg.
  • Der Bericht ist von Präsident Trump noch nicht freigegeben.
  • Die New York Times hat ihn nun veröffentlicht, um etwaigen Abschwächungen zuvorzukommen.

Von Marlene Weiß | Süddeutsche.de

Die vergangenen Jahrzehnte waren die wärmsten der zurückliegenden 1700 Jahre. Zu diesem Schluss kommt der Entwurf eines aktuellen Klimaberichts von 13 US-Behörden. Seit 1880 hat sich die Welt demnach insgesamt um rund 0,9 Grad Celsius erwärmt, ein Großteil dieses Temperaturanstiegs ist klar auf menschliche Aktivitäten zurückzuführen. Selbst wenn sämtliche Emissionen sofort eingestellt würden, wäre ein Temperaturanstieg von weiteren 0,3 Grad Celsius in diesem Jahrhundert unvermeidbar.

Der mehr als 500 Seiten lange Text ist der umfangreichste globale Klimareport seit dem jüngsten Bericht des Weltklimarats IPCC aus dem Jahr 2013. Er ist Teil der nationalen Klima-Auswertung, die der US-Kongress alle vier Jahre in Auftrag gibt. Die Regierung von Präsident Donald Trump hat jedoch die Veröffentlichung noch nicht genehmigt.

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‘HOMOSEXUALITY LED TO EXTINCTION OF DINOSAURS’

Image: worldnewsdailyreport.com
A „leading paleontologist“ claims he has found evidence linking homosexuality and the extinction of the dinosaurs.

WorldNewsReport

Anthony Othman, a renowned paleontologist and leading curator at the Creation Museum in Petersburg, Kentucky,  firmly believes homosexuality, and not an asteroid colliding with Earth as is commonly believed, was the main cause of the disappearance of the dinosaurs more than 66 million years ago.

“I’m not saying the asteroid that hit Earth didn’t kill many dinosaurs, I’m just saying it was definitely not the main cause,” he explains, visibly enthusiast when reached on the phone.

« Homosexuality led to the mass extinction of the dinosaurs, not an asteroid impact with Earth »

– Anthony Othman, Paleontologist

“It is by studying the behavior of homosexual iguanas in the Galápagos islands that I first came to this conclusion over 25 years ago” he adds.

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