Kohlekraftwerke als Nanopartikel-Schleudern


Bei der Kohleverbrennung entstehen offenbar seit Jahrzehnten unerkannt exotische Titansuboxid-Nanopartikel. © Danicek/ thinkstock
Beunruhigende Entdeckung: Bei der Verbrennung von Kohle werden offenbar große Mengen von zuvor unerkannten mineralischen Nanopartikeln frei. Forscher haben diese Titansuboxid-Partikel in Kohleasche und Sedimenten rund um Kohlekraftwerke und bei Laborversuchen zur Kohleverbrennung nachgewiesen. Ein erster Test legt nahe, dass diese exotischen Nanopartikel gesundheitsschädliche Wirkungen haben könnten. Weitere Studien dazu seien daher dringend nötig, so die Forscher im Fachmagazin „Nature Communications“.

scinexx

Rund 30 Prozent des weltweiten Energiebedarfs werden heute aus der Verbrennung von Kohle gewonnen. Vor allem bei der Stromerzeugung und bei der Stahlherstellung ist die Kohle noch immer führend. Dies jedoch hat eine gleich zweifach negative Wirkung auf die Umwelt: Langfristig verstärkt das dabei freigesetzte Kohlendioxid den Treibhauseffekt. Kurzfristig setzt die Kohleverbrennung Ruß und anderem Feinstaubfrei, die Umwelt und die menschliche Gesundheit schädigen.

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