Konzerte und Liederabende ziehen Neonazis in Scharen an


Einige der 6000 Besucher des Neonazi-Konzerts im thüringischen Themar Mitte Juli Quelle: REUTERS/MICHAELA REHLE
Der Trend setzt sich fort: In Deutschland steigt die Zahl rechtsradikaler Musikveranstaltungen, bis Mitte Juli wurden bereits 13.000 Besucher gezählt. Nutzt der Staat seine Eingriffsmöglichkeiten nicht genügend?

Von Christina Brause, Florian Flade | DIE WELT

Die Konzertbesucher machten keinen Hehl aus ihrer Gesinnung. Auf ihren T-Shirts Slogans wie „Bin ich zu braun, bist du zu bunt“ und „Bündnis 88 – Die Braunen“. Oder: „Sturm auf Themar. Ich war dabei“. Der 3000-Einwohner-Ort in Thüringen war Mitte Juli Gastgeber wider Willen für eines der größten Rechtsrock-Konzerte der vergangenen Jahre, zu dem rund 6000 Neonazis kamen.

Zweimal war das Landratsamt gegen das Konzert vor Gericht gezogen und gescheitert. Am Ende durften die Bands unter strengen Auflagen auftreten. Das Konzert wurde nicht aufgelöst, obwohl offenbar etliche Neonazis den Hitlergruß zeigten und „Sieg Heil“ grölten.

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