Gender-Bias in der Diagnostik: Autismus könnte bei Mädchen unerkannt bleiben


foto: istockphoto.com/payamona
Autismus ist bei Buben häufiger als bei Mädchen. Neue Studien legen jedoch nahe, dass Mädchen die Krankheit lediglich besser verbergen

dieStandard.at

Buben leiden deutlich öfter an Autismus als Mädchen. Das ist eine weitverbreitete Annahme über die Entwicklungsstörung. In den USA etwa kommt auf vier Buben mit Autismus nur ein autistisches Mädchen. Diese Häufung der Krankheit bei Buben legt nahe, dass es genetische Faktoren gibt, aufgrund deren es für sie wahrscheinlicher ist, an Autismus zu erkranken. Das ist neuen Forschungen zufolge jedoch nur teilweise für das ungleiche Verhältnis verantwortlich. Denn zusätzlich dazu finden sich immer mehr Hinweise darauf, dass es in der Diagnostik der Erkrankung einen Gender-Bias gibt, der dazu führen könnte, dass Autismusspektrumsstörungen bei Mädchen erst später oder gar nicht diagnostiziert werden.

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