Was sich Chefs von „verrückten Hunden“ und Hähnen abschauen


foto: imago/westend61 Eine brutale, aber sehr wirksame Strategie von Führungskräften ist die sogenannte Mad Dog Strategy: Man weiß nie, wann der Hund beißen wird – und muss daher selbst eine Strategie fahren, die einen Biss unwahrscheinlich macht
Verhaltensforscher und Evolutionsbiologe Gregor Fauma über Parallelen zwischen der Tierwelt und Machtkämpfen im Unternehmen

Von Gregor Fauma | derStandard.at

In erster Linie müssen Leader eine fürsorgliche Dominanz ausüben. Repressive Dominanz ist nämlich nicht gerade populär. Die Fähigkeiten, Streit zu schlichten, Projekte zu initiieren und den Zusammenhalt der Gruppe zu fördern, sind von eminenter Wichtigkeit, wenn man eine gute Führungsperson sein will. Wer das kann, bekommt von den anderen eventuell diesen Status verliehen. Dann läuft alles wie von selbst.

Der Hahnenkampf

Betrachten wir einmal das Zustandekommen von Rangsystemen bei Tieren: Wenn zwei Kamm-Hähne einen Kampf austragen, so versuchen sie, den Kamm des anderen zu verletzen und damit zu verkleinern. Denn wer den größeren Kamm hat, ist ranghöher. Blutet bei einem der Tiere der Kamm, ist der Kampf vorbei, und der Sieger steht fest. Je größer jedoch ein Kamm ist, desto leichter ist er zu treffen. Größe stellt ergo ein Handicap im Kampf dar.

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