ARKTIS: Ein gewaltiger Flächenbrand, der sich vom Boden nährt


Das Feuer wütet im Osten von Grönland Quelle: Infografik Die Welt
Zwischen Schnee, Eis und Kälte wütet in der Arktis ein gewaltiger Flächenbrand. Die Menge an Feuern hat in der Region zugenommen, vor allem in den letzten zwei Jahren. Ihre Hauptquelle ist der Boden selbst.

Von Caroline Ring | DIE WELT

Zwei Kilometer hoch ragen die Rauchschwaden, mehrere Hundert Kilometer weit seien sie sichtbar, berichten lokale Nachrichten. Dieser Flächenbrand ist zwar kleiner als die Feuer, die zuletzt in Frankreich und Portugal wüteten, doch seine Lage ist extrem ungewöhnlich: Er liegt in der Arktis, an der Ostküste von Grönland. Die Aussichten auf ein baldiges Abschwellen seien gering.

Der Satellit Sentinel-2 hatte die Feuer aufgezeichnet, er gehört zum Copernicus-Programm der europäischen Raumfahrtbehörde ESA. Es ist das größte Feuer, das durch Satelliten in dieser Region beobachtet wurde.

Schätzungen über seine Ausbreitung reichen von 1200 bis 3000 Hektar. Unklar ist, was das Feuer ausgelöst haben könnte. In der Region gibt es keine Siedlungen, der nächste Ort Kangerlussuaq dient Forschern als Basisstation für Expeditionen.

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