Der Bibelstreit


Nimmt eine kristallklare Position ein: Deutschlands am höchsten liegende Kirche. Foto: afp
Die Bibel hat ein Altes und ein Neues Testament. Warum? Und soll das so bleiben? Ein Streit unter Theologen stellt seit geraumer Zeit die Grundsatzfragen.

Von Dirk Pilz | Frankfurter Rundschau

Meistens zählen die Geisteswissenschaftler zu den gut erzogenen Mitbürgern. Sie schreien sich selten an, sie verzichten auf derbe Beschimpfungen, grüßen einander, auch wenn sie unterschiedlicher Meinung sind.

Intrigen, verletzte Eitelkeiten: Das gibt es wie überall, wo Menschen mit Ruhm und Anerkennung rechnen, wo es um Macht und Einfluss geht, und sei es die Macht, eigene Deutungen durchzusetzen. Aber offener, teils hasserfüllter, affektgeladener Schlagabtausch? Schäumend hin- und hergeschleuderte Vorwürfe, mit denen man sich gegenseitig jede wissenschaftliche Kompetenz abspricht, persönliche Angriffe, NS-Vergleiche – das hat man eher selten.

Die Gräben sind tief

Auch so gesehen ist der seit vier Jahren an der Fakultät der Evangelischen Theologie der Humboldt Universität tobende Streit bemerkenswert: Es haben sich – wider Willen – alle Seiten deutlich zu erkennen gegeben. Die Gräben an der Fakultät sind seitdem tief. Einvernehmliches Miteinander, so heißt es, sei längst nicht mehr möglich. Unstimmigkeiten gibt es länger schon an dieser Fakultät, eine der größten Deutschlands.

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