Türkischer Geheimdienst infiltriert auch Deutschlands Polizei?


Fälle in Wiesbaden und Köln rücken enge Verbindungen von Polizisten zu Institutionen wie DITIB, Milli Görüs, der UETD oder der Islamischen Föderation in verdächtiges Licht

Von Elke Dangeleit | TELEPOLIS

Nachdem im Juli bekannt wurde, dass der türkische Geheimdienst MIT versucht hat, Agenten über ausgeschriebene Stellen beim Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) einzuschleusen, legen nun verschiedene Medienberichte nahe, dass der türkische Geheimdienst seine Leute auch in Deutschlands Polizeibehörden platziert hat.

Die Polizei wirbt besonders bei jungen Menschen mit Migrationshintergrund für den Polizeidienst. Vor dem Hintergrund der jüngsten Spionage-Verdachtsfälle könnten deutsche Behörden nun ein weiteres Problem mit Erdogans langem Arm haben. Fortschrittliche türkische und kurdische Organisationen in Deutschland warnen schon seit einiger Zeit vor einem Netzwerk von MIT-Agenten, das über den islamischen Dachverband DITIB, türkische Konsulate, Unternehmen und Banken gebildet wurde. Es hat nun ganz den Anschein, also ob auch gezielt versucht wird, auch deutsche Behörden zu infiltrieren.

Jüngstes Beispiel ist die Hauptkommissarin D. Y., der enge Verbindungen zum MIT vorgeworfen werden. Im Dezember letzten Jahres kam bei einer Routineuntersuchung des hessischen Landesamtes für Verfassungsschutz (LfV) heraus, dass die in Ankara geborene Beamtin wahrscheinlich Kontakte zum türkischen Geheimdienst hatte. Ihre Vorgesetzten nahmen dies allerdings nicht ernst.

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