Twitter schweigt wie ein Grab


© AP Photo/Matt Rourke Auf Twitter zu kommunizieren ist nicht schwer. Mit Twitter zu kommunizieren hingegen schon.
Die Intransparenz des Kurznachrichtenkonzerns Twitter wird seit der Kunstaktion von Shahak Shapira immer offensichtlicher: Was passiert, wenn man den Dienst zum Hass im Netz befragen will.

Von Florian Kölsch | Frankfurter Allgemeine

Mit 328 Millionen aktiven Nutzern pro Monat weltweit ist Twitter eine der meistgenutzten Online-Plattformen. Doch obgleich Twitter viele Nutzer anlockt, scheint ihnen nicht viel an selbigen zu liegen: Wer einen gegen die Nutzungsrichtlinien verstoßenden Beitrag meldet, bekommt oft keine oder erst spät eine Antwort. In einigen Fällen bleibt die Anfrage komplett unbearbeitet: Diese Erfahrung machte der deutsch-israelische Künstler und Satiriker Shahak Shapira und nahm sie zum Anlass für seine Kunstaktion „#Heytwitter“ (F.A.Z. vom 10. August). Darin übertrug er seine Kritik an Twitter nicht nur in den öffentlichen Diskurs, sondern direkt vor die Tür des Deutschlandsitzes von Twitter in Hamburg. Die Texte – hetzerische Tweets – trug er für jedermann sichtbar auf den Bürgersteig auf. Seine Aktion sorgte für ein internationales Medienecho. Nur einer äußerte sich nicht: Der Konzern Twitter, dessen Geschäft auf Kurznachrichten beruht, setzt in eigener Sache keine Nachrichten ab. Es herrscht Funkstille.

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2 Gedanken zu “Twitter schweigt wie ein Grab

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