Wenn das Gelächter fad wird


Screenshot der Late Night-Satire „A Closer Look“ mit Seth Meyers, YouTube
Genialität mit Grenzen: Die Kehrseite des US-Satirebooms unter Trump

Von Marcus Hammerschmitt | TELEPOLIS

Der Schwätzer im Weißen Haus hat zumindest einem Wirtschaftszweig geholfen: der Satire. Aber all der Spaß wirft auch einen gewaltigen Schatten. Seth Meyers, Stephen Colbert, Trevor Noah, John Oliver, Jimmy Kimmel, Samantha Bee und wie sie alle heißen – die bekanntesten US-Satiriker arbeiten sich jetzt seit über einem halben Jahr hauptsächlich an einem Thema ab: Trump. Seine Eskapaden, die Ermittlungen gegen ihn und seine bizarre Entourage bieten viel Stoff für Witzeleien.

Wenn Alec Baldwin Trump zur Kenntlichkeit entstellt oder Michelle Wolf die irrsinnigen Wortspiele von Kellyanne Conway diskutiert, dann ist Unterhaltung garantiert. Das Zwischenspiel von Antony Scaramucci als Chefrauschmeißers im Weißen Haus war extrem amüsant. Trump liefert dankbares Satire-Material in einer solchen Fülle, dass sich die Satiriker wie an einem überreich bestückten Buffet vorkommen müssen.

Eigentlich egal, welche Sendung der besagten Komiker man einschaltet oder welchen Youtube-Kanal man verfolgt – ein paar gut gesetzte Spitzen, ein paar böse Witze sind immer dabei. Manchmal grenzt die Verulkung ans Geniale, und man kann vermuten, dass dieser oder jener Scherz die Präsidentschaft von Trump weit überdauern wird.

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