Cern: Erster direkter Hinweis auf Photonen-Streuung


Bild aus der Bauzeit des LHC. ©CERN
Physiker veröffentlichen Ergebnisse des Atlas-Experiments, die eine Streuung von Photonen an Photonen zeigen

derStandard.at

Physiker haben erstmals direkte Hinweise auf eine Streuung von Lichtteilchen (Photonen) gefunden. Am weltgrößten Teilchenbeschleuniger des Europäischen Kernforschungszentrums (Cern) in Genf wurden unter vier Milliarden Kollisionen von Blei-Ionen 13 solche Ereignisse erfasst. Berichtet hatten beteiligte Forscher davon bereits Anfang des Jahres, nun legen sie ihre Ergebnisse im Fachblatt „Nature Physics“ vor.

Für die endgültige Feststellung, dass die Kollision definitiv beobachtet wurde, fehlen nach den hohen Standards der Physiker noch einige weitere Ereignisse, um ausschließen zu können, dass es sich nur um Untergrundschwankungen handelt. Die Beteiligten des Atlas-Experiments am Cern rechnen bei den nächsten Experimenten mit Blei-Ionen Ende 2018 damit, wie der stellvertretende Leiter des Experiments, Andreas Hoecker, am Montag zum STANDARD sagte. Wie lange deren Auswertung dauern wird, lasse sich noch nicht sagen.

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