US-Golfküste: Todeszone so groß wie nie


Die sauerstoffarme Todeszone im Golf von Mexiko ist in diesem Sommer so groß wie nie zuvor. © NOAA
US-Forscher schlagen Alarm: Die sauerstoffarme „Todeszone“ im Golf von Mexiko ist in diesem Sommer so groß wie noch nie zuvor. Sie reicht von der Mississippi-Mündung bis nach Texas und umfasst 26.000 Quadratkilometer. Besonders besorgniserregend: Viele Bereiche dieser Todeszone sind inzwischen komplett sauerstofffrei. Die Sauerstoff-Minimumzone reicht zudem am Ostrand relativ weit Richtung Wasseroberfläche.

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Sie breiten sich immer mehr aus: In fast allen Ozeanen gibt es inzwischen sauerstoffarme „Todeszonen“ – Bereiche in tieferen Wasserschichten, in denen der Sauerstoffgehalt für Fische und andere Meerestiere zu niedrig zum Überleben ist. Solche Sauerstoff-Minimumzonen finden sich inzwischen im Indischen Ozean, im Schwarzen Meer, in der Ostsee, im Golf von Mexiko und sogar mitten im Atlantik. Ursache solcher Todeszonen ist oft eine Kombination von Überdüngung und warmen Temperaturen.

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