US-Bericht zur Religionsfreiheit: Kritik auch an Verbündeten


Beinahe 80 Prozent der Weltbevölkerung leben dem US-amerikanischen Jahresbericht zur internationalen Religionsfreiheit zufolge in Ländern, die die Religionsausübung begrenzen oder Gläubige anfeinden. Ein Umstand, den US-Außenminister Rex Tillerson scharf kritisiert.

evangelisch.de

Das US-Außenministerium hat die Verletzung der Religionsfreiheit in einer Reihe von Ländern kritisiert. Darunter befinden sich China wie auch mit den USA verbündete Staaten wie Saudi-Arabien und die Türkei. US-Außenminister Rex Tillerson beklagte am Dienstag (Ortszeit) bei der Vorstellung des Jahresberichts zur internationalen Religionsfreiheit, dass beinahe 80 Prozent der Weltbevölkerung in Ländern lebten, die die Religionsausübung begrenzten oder Gläubige anfeindeten.

Besonders scharf verurteilte Tillerson die Terrororganisation „Islamischer Staat“. Der IS habe einen Genozid gegen Jesiden, Christen und schiitische Muslime verübt und sei verantwortlich für „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“. Der US-Botschafter für Demokratie und Menschenrechte, Michael Kozak, äußerte sich optimistisch, dass der IS besiegt werde und religiöse Minderheiten in ihre Wohnorte zurückkehren könnten.

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