Evangelische CSU-Politiker wollen Projektstelle gegen Linksextremismus


Früherer Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich warnt: „Wir erleben seit Jahren einen erheblichen Anstieg der Gewaltbereitschaft bei Linksextremisten und gleichzeitig seit RAF-Zeiten eine gezielte Verharmlosung linker Gewalt in Deutschland.“

kath.net

Der Evangelische Arbeitskreis/EAK der CSU Oberfranken fordert eine „Projektstelle gegen Linksextremismus“. „Der Linksextremismus ist längst eine Gefahr für die Demokratie und die innere Sicherheit in Deutschland. Besonders sichtbar wurde dies jüngst bei den Gewaltexzessen beim G 20-Gipfel in Hamburg. Staat und Medien, Kirchen, Kultur und Gesellschaft sind gefordert, dem Linksextremismus genauso entschlossen und nachhaltig die Rote Karte zu zeigen wie dem Rechtsextremismus. Nach dem Vorbild der Projektstelle gegen Rechtsextremismus in Bad Alexandersbad braucht es auch eine gleich ausgestattete Projektstelle gegen Linksextremismus.“ Dies sagte der Theologe und EAK-Bezirksvorsitzende Jürgen Henkel. „Linke Gewalt ist nicht edler als rechte Gewalt, auch wenn Politiker und bestimmte Meinungsmacher des linken Spektrums diese immer wieder relativieren. Wo bleiben die Lichterketten, Schweigemärsche, Rockkonzerte, Solidaritätsaktionen und Mahnwachen gegen linke Gewalt? Warum distanzieren sich Kirchenvertreter, linke Politiker, Künstler, Schauspieler und Intellektuelle nicht genauso deutlich und regelmäßig hörbar vom Linksextremismus wie vom Rechtspopulismus und Rechtsextremismus?“

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