Documenta Kassel: Proteste gegen Performance „Auschwitz on the Beach“


Die umstrittene Performance soll ab 24. August im Fridericianum stattfinden (rechts). Links im Bild der „Parthenon der verbotenen…FOTO: DPA/PICTURE ALLIANCE / BORIS ROESSLER
Die geplante Documenta-Performance „Auschwitz on the Beach“ vergleicht die europäische Flüchtlingspolitik mit dem Holocaust. Dagegen protestieren die Jüdische Gemeinde und Verbände in Kassel.

DER TAGESSPIEGEL

Die geplante Documenta-Performance „Auschwitz on the beach“ hat in Kassel empörte Reaktionen hervorgerufen. Die Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde, Ilana Katz, bezeichnete am Freitag die für den 24., 25. und 26. August angekündigte Performance der Kunstausstellung als geschmacklos und verletzend für die Opfer des Holocausts. Mit der plakativen Verwendung der Begriffe „Auschwitz“ und „Zyklon B“ im Ankündigungstext würden die Verbrechen der Schoah relativiert. Dies berge enormes Verletzungspotential gegenüber den Betroffenen. Die Jüdische Gemeinde sei entsetzt und enttäuscht über diesen Vorgang.

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