Flüchtlingsmauer in München muss bewacht werden


An der Mauer an einer Flüchtlingsunterkunft in München steht der Spruch „Walls Create Strangers“ (Mauern erzeugen Fremde) Quelle: dpa/Sven Hoppe
Vier Meter hoher Steinwall: In München ist ein Sicherheitsdienst für eine Mauer notwendig, die vor einer geplanten Flüchtlingsunterkunft steht. Sie sorgte schon 2016 international für Schlagzeilen.

DIE WELT

Eine Mauer ist eine Mauer: Sie schützt und schottet zugleich ab. Doch es gibt auch Mauern, die werden zum Symbol für Ablehnung – so wie der vier Meter hohe Steinwall vor einer Flüchtlingsunterkunft in München. Anwohner im Stadtteil Neuperlach hatten das Bauwerk aus Lärmschutzgründen 2015 erstritten.

Rund ein Jahr später stand der Schutzwall schließlich und sorgte prompt für Schlagzeilen, national und international. Doch bis heute steht die Flüchtlingsunterkunft, vor deren möglichem Lärm der Bau eigentlich schützen sollte, immer noch leer. Und das Absurde: Weil die Mauer immer wieder beschmiert wird, muss sie nun selbst geschützt werden.

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