Streit in Marburg über vermeintliche Homo-„Heiler“


Die Haltung des Christus-Treffs in Marburg zu Homosexuellen ist Streitpunkt im Stadtparlament. Bild © picture-alliance/dpa (Archiv)
Eine „Kindererlebniswelt“ und einen Gebetsraum will der „Christus-Treff“ am Marburger Bahnhof errichten. Mitten in den Planungen ist in der Stadtpolitik ein Streit darüber entbrannt, ob diese evangelikale Gemeinde schwulenfeindlich ist. Hinweise darauf gibt es.

Von Katrin Kimpel | hessenschau.de

Die einen sehen homosexuelle Jugendliche der Gefahr einer Gehirnwäsche ausgesetzt, die anderen wittern ein durchschaubares Manöver im Geschacher um eine denkmalgeschützte Immobilie: In Marburg arbeitet sich die Stadtverordnetenversammlung derzeit am „Christus-Treff“ (CT) ab, einer umstrittenen evangelikalen Gemeinde mit verschiedenen Einrichtungen in der Stadt.

Befürchtung: „Schwulen-Bekehrungen“ auf dem Waggonhallen-Areal

Nun möchte der CT einen weiteren Standort eröffnen. In dem historischen Werkstattgebäude „Lokschuppen“ und der Waggonhalle am Bahnhof plant die Gemeinschaft, einen Gebetsraum und eine „Kindererlebniswelt“ einzurichten. Doch dieser Plan ist umstritten.

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