Seehofer beharrt auf Obergrenze


Schöne Kulisse im schönen Berlin: Seehofer und ARD-Journalisten beim Aufzeichnen des Interviews, dass am Sonntagabend ausgestrahlt wird (Foto: dpa)
  • Seehofer mache die Obergrenze nicht mehr zur Bedingung für die nächste Koalition, berichten Medien – das sei falsch, sagt der CSU-Chef.
  • „Kein Abrücken von der Obergrenze. Die 200 000 bleiben“, so Seehofer. Die Zahl bezieht sich auf die maximale Zahl von Flüchtlingen, die die CSU jährlich aufnehmen will.

Süddeutsche.de

Am Sonntagabend ist CSU-Chef Horst Seehofer in einem ARD-Interview im Fernsehen zu sehen. Vorab hatten Medien berichtet, Seehofer gebe darin eine zentrale Forderung der CSU auf: Die Partei rücke davon ab, die Obergrenze für Flüchtlinge zur Bedingung für eine Regierungsbeteiligung der CSU zu machen. Doch Seehofer widersprach umgehend den Meldungen, die für einiges Aufsehen gesorgt hatten: „Kein Abrücken von der Obergrenze. Die 200 000 bleiben.“

Der Name sei dabei nicht so wichtig, sagte Seehofer. „Wenn anstelle der ‚Obergrenze‘ ‚Kontingent‘ steht, das ist nicht mein Problem“, so der CSU-Chef. „Wir garantieren, dass dieser Dreiklang kommt: Humanität, Integration, Begrenzung“, sagte Seehofer. „Wenn ich das sage, gilt das. “

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