Abu Ramadan: Hassprediger lebt auf Staatskosten


Abu Ramadan, der in der Schweiz Sozialhilfe bezieht, am Buffet eines Fünfsternhotels in Mekka. Foto: PD/Tages Anzeiger
Ein libyscher Imam predigt in Biel Hass gegen Andersgläubige und Abkehr vom Staat – hat aber über eine halbe Million Franken Sozialhilfe kassiert.

Von Franziska Ramser | SRF

  • Juden, Christen und alle «Feinde der Religion» will Abu Ramadan zerstört sehen.
  • An seinem Wohnort Nidau hat er 600’000 Franken Sozialhilfe erhalten.
  • Der Sozialhilfebezüger steigt als religiöser Reisebegleiter in Luxushotels ab.

«Oh Allah, ich bitte Dich, die Feinde unserer Religion zu zerstören. Zerstöre die Juden, Christen, Hindus, Russen und die Shia», predigt Abu Ramadan vor kurzem in der Bieler Ar’Rahmen-Moschee. Der «Rundschau» liegen Mitschnitte seiner Freitagsgebete vor. Der Libyer mahnt zur Abkehr von der westlichen Gesellschaft: «Wer sich mit einem Ungläubigen anfreundet, ist verflucht bis zum Tag des Jüngsten Gerichts.»

Die Menschenrechtsaktivistin und Kämpferin gegen den radikalen Islam, Saïda Keller-Messahli, hält Abu Ramdan für eine gefährliche Figur: «Das ist jemand, der nicht direkt zum Dschihad aufruft, aber den mentalen Nährboden dafür legt.» Hassprediger, die zu Abgrenzung statt Integration aufrufen, seien Gift für die Integration der Muslime in der Schweiz.

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