Bekenntnisbewegung: Pfarrer sollen „Ehe für Alle“ boykottieren


Bild: bpb.de
Die bundesweite Bekenntnisbewegung „Kein anderes Evangelium“ hat Pfarrer aufgefordert, sich der kirchlichen Segnung und besonders der Trauung gleichgeschlechtlicher Paare zu verweigern. Die Kirche dürfe sich ausschließlich am Wort Gottes orientieren, hieß in einer am Mittwoch veröffentlichten Stellungnahme der Initiative.

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Dieses lege die Ehe fest als Gemeinschaft von Mann und Frau. Der theologisch konservative evangelische Verein kritisiert darin auch die Entscheidung des Bundestags vom 30. Juni für die „Ehe für Alle“ scharf. Das sei ein Bruch mit einem „Kernstück abendländischer Kultur“.

Für Lehre und Praxis der christlichen Kirche seien jedoch staatliche Entscheidungen, gesellschaftliche Mehrheiten und Trends ohne Bedeutung, schreibt die Initiative. Sie wolle zwar nicht ausschließen, dass der Gesetzgeber auch andere Gemeinschaften als die zwischen Mann und Frau mit gleichen Rechten ausstatte. Die dürften sich nach ihrer Auffassung aber nicht „Ehe“ nennen.

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