Betsy DeVos: Heldin der christlichen Privatschulen


foto: reuters/jonathan ernst Seit 200 Tagen ist Betsy DeVos US-Bildungsministerin – während ihrer Amtszeit wurde sie heftig kritisiert und bei einer Veranstaltung sogar ausgebuht.
US-Bildungsministerin seit 200 Tagen im Amt – Kritik vor allem an Budgetentwurf und Umgang mit Minderheiten

Von Carla Màrquez | derStandard.at

200 Tage sind seit dem 7. Februar 2017 vergangen, seit 200 Tagen darf sich Elizabeth „Betsy“ DeVos nun also schon Bildungsministerin der Vereinigten Staaten nennen. Die 59-jährige Milliardärin aus Michigan gilt als eines der umstrittensten Mitglieder vom Kabinett des US-Präsidenten Donald Trump.

Bereits nach ihrer Anhörung im Senat, die drei Wochen vor der offiziellen Wahl stattfand, folgte eine Welle des Entsetzens. Gefährlich, ignorant, gierig, korrupt – nur einige der wenig schmeichelhaften Worte, die Gegner von DeVos für die damalige Ministerkandidatin fanden. Nicht dass man an ihren Vorgängern, den Demokraten Arne Duncan und John King Jr., nie etwas auszusetzen gehabt hätte. Doch ihnen war immer – zumindest zu einem gewissen Grad – eine grundsätzliche Kompetenz zugetraut worden. DeVos hingegen konnte bei der Anhörung weder mit Wissen noch mit Erfahrung punkten und machte sich so schnell zur leichten Zielscheibe von Spott und Hohn.

weiterlesen