Heiße Gerüchte über weiteren Durchbruch bei Gravitationswellen


i(llustration: nasa’s goddard space flight centre Neutronensternkollisionen gehören nach jenen von Schwarzen Löchern zu den heftigeren Ereignissen im Universum und erzeugen laut Theorie Gravitationswellen und Gammablitze. Nun könnte erstmals beides gemeinsam beobachtet worden sein. 
Die noch inoffizielle vierte Beobachtung von Gravitationswellen könnte eine Sensation bringen: Ihr Auslöser war womöglich eine Neutronensternkollision

Von Klaus Taschwer | derStandard.at

Noch ist alles inoffiziell, und die beteiligten Experten hüllen sich seit Tagen in Schweigen. Doch hinter den Kulissen hat längst ein heißes Gerücht die Runde gemacht, das auch schon vom Wissenschaftsmagazin „Nature“ detailreich ausgeplaudert wurde. Und wenn es stimmt, dann könnte die Beobachtung den Beginn einer neuen Ära der Astrophysik markieren.

Erste Messung im Jahr 2015

Was ist geschehen? Blenden wir kurz zurück: Am 11. Februar 2016 verkündeten Physiker eine Sensation: Sie hatten Monate zuvor in den USA mit zwei tausende Kilometer voneinander entfernten Geräten des Ligo (Laser Interferometer Gravitationswellen-Observatorium) minimale Wellen der Raumzeit aufgespürt.

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