Verbotene Internetplattform „linksunten“ meldet sich zurück


Das deutsche Innenministerium hatte die linksextremistische Plattform sieben Wochen nach den Krawallen am Rande des G-20-Gipfels verboten.

Die Presse.com

Die verbotene linksextremistische Internetplattform „linksunten.indymedia.org“ in Deutschland hat sich am Samstag im Netz wieder zu Wort gemeldet. „Wir sind bald wieder zurück“, war auf der Homepage zu lesen.

„Der Cyberspace liegt nicht innerhalb Eurer Hoheitsgebiete. Glaubt nicht, Ihr könntet ihn gestalten, als wäre er ein öffentliches Projekt. Ihr könnt es nicht“, schrieben die nicht namentlich genannten Verfasser auf der Seite. Das deutsche Innenministerium hatte die Internetplattform sieben Wochen nach den Krawallen am Rande des G-20-Gipfels verboten. Die Seite sei die bedeutendste Plattform für gewaltbereite Linksextremisten in Deutschland, begründete Minister Thomas de Maiziere (CDU) den Schritt am Freitag in Berlin.