Wie viel Einfluss haben Träume auf eine Demenz-Erkrankung


Kleine Kinder träumen besonders viel Quelle: Moment/Getty Images
Menschen, die viel träumen, erkranken später seltener an Demenz. Doch woran liegt das? Womöglich stoppt Demenz im Frühstadium das Träumen. Wahrscheinlicher ist jedoch eine andere Erklärung.

Von Mareike König | DIE WELT

Die eiskalte Luft auf dem Mount Everest einatmen. Die panische Angst spüren, wenn man als Spion kurz davor steht, enttarnt zu werden. Oder mit ausgebreiteten Armen über das Meer zu fliegen, während einem der Wind in den Ohren rauscht. All diese Abenteuer kann man nachts erleben, im Reich der Träume. Und diese Ausflüge machen nicht nur Spaß, sondern halten möglicherweise auch das Gehirn jung, fanden Forscher in einer aktuellen Studie heraus.

Ein Team um Sudha Seshadri von der Universität Boston testete amerikanische Senioren zweimal im Abstand von 19 Jahren. Als die Studie Mitte der 90er-Jahre begann, waren alle Teilnehmer bereits älter als 60 Jahre. Die Forscher gaben jedem der 321 Teilnehmer verschiedene Geräte mit nach Hause.

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