Überrschung im Siebengestirn


Die hellsten Sterne der Plejaden sind als Siebengestirn mit bloßem Auge am Himmel zu erkennen © NASA/ESA, AURA/Caltech, Palomar Observatory
Verblüffend variabel: Astronomen ist es erstmals gelungen, die Helligkeitsschwankungen des Siebengestirns genauer zu beobachten. Dabei zeigte sich, dass sechs der sieben hellsten Sterne in den Plejaden erstaunlich unterschiedlich pulsieren: Einige oszillieren sehr schnell, andere zeigen eher langsame Pulse. Besonders überraschend war der Stern Maia: Er gehört gar nicht in die ursprünglich eigens für ihn geschaffene Klasse der veränderlichen Sterne.

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Das Siebengestirn galt wahrscheinlich schon in der Steinzeit als wichtiger Kalender-Anzeiger am Himmel. Denn der Aufgang dieses offenen Sternhaufens im Sternbild Stier markierte vor Jahrtausenden den Frühlingsbeginn. Auch auf der bronzezeitlichen Himmelsscheibe von Nebra könnte die Plejaden dargestellt sein. Heute weiß man, dass die Plejaden mehr als 1.000 Sterne umfassen, doch mit bloßem Auge sichtbar sind nur die sieben hellsten.

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