Hormonersatztherapie: Besser als ihr Ruf?


Rund 70 Prozent aller Frauen leiden während der Menopause unter Hitzewallungen. © Highwaystaz-Photography/ thinkstock
Doch nicht so gefährlich wie gedacht: Die Hormonersatztherapie zur Behandlung von Wechseljahresbeschwerden galt lange Zeit als risikobehaftet. Neuere Studienergebnisse deuten allerdings darauf hin, dass die Therapie besser sein könnte als ihr Ruf. Experten fordern deshalb nun ein Umdenken: Frauen mit menopausalen Beschwerden sollten wieder häufiger eine Hormonbehandlung erhalten. Um Risiken zu vermeiden, komme es vor allem auf den Zeitpunkt und die Dauer der Therapie an.

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Selten sind Nutzen und Risiken medizinischer Behandlungen so umstritten wie bei der Hormonersatztherapie. Ursprünglich sollte die Behandlung Frauen die umwälzende Phase der Wechseljahre erleichtern und damit verbundene Symptome wie Hitzewallungen, Schlafstörungen, Schwindel oder Depressionen lindern. Zugleich sagten Fachleute der Hormontherapie eine schützende Wirkung etwa vor Herzkreislauferkrankungen und Knochenschwund nach.

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