«Ich kann kein Atheist mehr sein» – postpartale Psychose?


JENNIFER FULWILER. Bild: jesus.ch
Ihr ganzes Leben war Jennifer Fulwiler überzeugte Atheistin. Religion war ihrer Meinung nach nur was für Minderbemittelte. Doch als ihr erstes Kind zur Welt kommt, gerät ihr Weltbild ins Wanken. Plötzlich zweifelt sie, ob da nicht doch mehr ist…

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Schon als Kind konnte ich nicht an Gott glauben. Ich wuchs mit wissenschaftlichen Büchern auf und für mich machte nur das Sinn, was sich beweisen oder rational erklären lässt. Ich war stolz darauf, Atheistin zu sein und fühlte mich intellektuell überlegen. Erst als ich ein Kind bekam, geriet mein atheistisches Weltbild ins Wanken…

Ist wirklich alles Zufall?

Als ich dieses kleine, frischgeborene Etwas in meinen Armen hielt und überwältigt war vor Liebe, dachte ich: «Was ist denn jetzt los?» Bislang hätte ich gesagt, der Mensch ist ein zufällig entstandenes Produkt der Evolution und Gefühle sind nur eine chemische Reaktion meines Gehirns. Doch als ich dieses kleine Wunder in meinen Armen sah, realisierte ich: Das kann nicht die Wahrheit sein. Zum ersten Mal zweifelte ich, ob es nicht doch etwas Spirituelles gibt.

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2 Comments

  1. Bekommt ein Kind und wird gläubig. Toll, Wunder gibt es halt immer wieder. (Aber manchmal sind es einfach nur die Hormone.) Übrigens, die postpartale Psychose ist gut behandelbar und verschwindet in den meisten Fällen auch wieder. Ob der Glaube bleibt ? Jedenfalls alles Gute für Mutter und Kind.

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