Prepper-Millieu: Rechtsanwalt und Polizist sollen schwere staatsgefährdende Straftat geplant haben


  • In Mecklenburg-Vorpommern wurden die Räumlichkeiten eines Polizisten und eines Anwalts durchsucht.
  • Die beiden sollen geplant haben, linke Politiker zu internieren und umzubringen.
  • Die zwei Männer sollen dem so genannten Prepper-Millieu angehören.

Von Hans Leyendecker, Georg Mascolo | Süddeutsche.de

Wegen des Verdachts der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Straftat hat die Bundesanwaltschaft am Montagmorgen Wohnungen und Büros eines Polizeibeamten und eines Rechtsanwalts in Mecklenburg-Vorpommern durchsuchen lassen. Beide gehören dem rechten Spektrum an. Sie sollen sich in Chats darüber ausgelassen haben, dass ein Krisenfall auch eine Chance sein könne. Dann könne man die Macht übernehmen und linke Politiker internieren und dann liquidieren.

Auch gab es Razzien bei vier weiteren Personen, die mit den Verdächtigen gechattet hatten. Sie sind bislang in dem Verfahren nur Zeugen. Sie sollen sich nach Informationen von SZ, NDR und WDR zu den angeblichen Plänen des Polizisten und des Anwalts zurückhaltend oder eher ablehnend geäußert haben.

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