Berlins Bürgermeister droht Platz auf Antisemitismus-Liste


Der SPD-Politiker Michael Müller ist seit Dezember 2014 Regierender Bürgermeister von Berlin Quelle: pa/Maurizio Gamb/dpa
Drei Deutsche landeten bereits auf der Antisemitismus-Liste des Simon Wiesenthal Center. Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller könnte der vierte werden. Der stellvertretende SWC-Direktor nennt zwei Gründe.

DIE WELT

Seit 2010 veröffentlicht das Simon-Wiesenthal-Zentrum (SWC) jedes Jahr eine Liste mit den zehn schlimmsten antisemitischen beziehungsweise antiisraelischen Verunglimpfungen. „Sie soll eine weltweite Momentaufnahme sein und zeigen, wo und wie Antisemitismus massenkompatibel wird“, erklärt Rabbi Abraham Cooper, der stellvertretende Direktor des SWC, die Gründe für ihre Einführung.

Thilo Sarrazin (2010), der Duisburger Linke-Lokalpolitiker Hermann Dierkes (2011) und Jakob Augstein (2012) waren die ersten Deutschen in dieser Liste – in diesem Jahr könnte Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) dazukommen. Das berichtet die „Jerusalem Post“.

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