Gewalt an Rohingya: Druck auf Myanmars Nobelpreisträgerin


Die Regierung von Myanmar schickt verstärkt Militär in die Rohingya-Region Rhakine. – APA/AFP/STR
Die UNO wirft der Regierung von Suu Kyi Versagen im Zusammenhang mit der Rohingya-Minderheit vor und verlangt Zugang zur Unruheregion.

Die Presse.com

Nach der jüngsten Gewaltwelle in Myanmar wächst der Druck der Vereinten Nationen auf die De-facto-Regierungschefin und Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi. Die Regierung müsse dringend gegen die Hasstiraden einschreiten, die auf sozialen Medien kursieren und zu Gewalt anstacheln, forderte der Hochkommissar für Menschenrechte, Said Raad al-Hussein, am Dienstag in Genf.

Die Gewalt hat ihre Wurzeln in Jahrzehnte langer Unterdrückung der muslimischen Minderheit der Rohingya im buddhistischen Myanmar. Das Flüchtlingshilfswerk UNHCR verlangt jetzt ungehinderten Zugang zu der abgeriegelten Unruheregion Rhakine.

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