Rezept der Terrakotta-Krieger entschlüsselt


Eine Beigabengrube, in der Grabanlage des ersten Kaisers von China, Qin Shihuangdi. Die Halle ist riesig. Bild: BB
Überraschend komplex: Forscher haben herausgefunden, nach welchen Rezepten die berühmte Terrakotta-Armee produziert wurde. Die Handwerker verwendeten demnach eine einheitliche Lehmmischung, der aber je nach Zweck verschiedene Zutaten beigemischt wurden. Eine straffe Organisation und feste Arbeitsteilung sorgte dabei für einheitliche Standards. Entgegen früheren Annahmen müssen die Tonfiguren zudem in festen Öfen gebrannt worden sein, wie Materialanalysen nahelegen.

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Generäle, Bogenschützen, Infanteristen, Offiziere, Wagenlenker: Die Terrakotta-Armee des chinesischen Kaisers Qin Shihuangdi ist einzigartig und weltberühmt. Mehr als 7.000 lebensechte Figuren ließ der Kaiser für sein Grabmal fertigen und in Kriegsformation aufstellen. Ein Großteil dieser Soldaten wurde aus vorgefertigten Tonteilen zusammengesetzt und dann individuell verziert und mit erstaunlich lebensechter Mimik ausgestattet. Analysen belegen zudem, dass die Figuren einst bunt bemalt waren.

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