Caritas und Diakonie verteidigen das kirchliche Arbeitsrecht


Bild: tilly
Caritas und Diakonie haben die Forderung der Gewerkschaft ver.di nach Abschaffung des kirchlichen Arbeitsrechts zurückgewiesen.

evangelisch.de

„Die tariflichen Arbeitsbedingungen in Einrichtungen und Diensten der Caritas sind besser sind als die von der Gewerkschaft ver.di abgeschlossenen Tarifverträge im Sozialbereich“, sagte eine Sprecherin des katholischen Wohlfahrtsverbandes am Donnerstag dem Evangelischen Pressedienst (epd). Auch die Diakonie betonte, dass sich das kirchliche Arbeitsrecht für die Mitarbeiter bewährt habe. Ver.di-Chef Frank Bsirske hatte in der „Westdeutschen Allgemeinen Zeitung“ (Donnerstag) das kirchliche Arbeitsrecht als grundgesetzwidrig verurteilt.

Der „Dritte Weg“, der unter anderem Streiks in kirchlichen Einrichtungen und Unternehmen ausschließt, „gehört abgeschafft“, sagte Bsirske. „Dass der Arbeitgeber allein beansprucht, die Regeln aufzustellen, an die sich dann alle halten müssen, halte ich für einen Eingriff in die Grundrechte der kirchlichen Arbeitnehmer.“ Die Gewerkschaft ver.di war 2012 mit einer Klage gegen das kirchliche Arbeitsgericht vor dem Bundesarbeitsgericht in Erfurt gescheitert.

weiterlesen