Kognitive Dissonanzen: Woidke sieht Kirche in der Mitte der Gesellschaft


Dietmar Woidke (2013). Bild: wikimedia.org/CC BY-SA 3.0 – Uwe Klössing – Hoffotografen – Staatskanzlei des Landes Brandenburg
Kurz vor dem Höhepunkt des brandenburgischen Festjahres zum 500. Reformationsjubiläum haben Land und evangelische Kirche die aktuelle Bedeutung der historischen Umbrüche gewürdigt. Die Kirche spiele bei der Vermittlung grundlegender Werte wie Toleranz weiter eine wichtige Rolle und gehöre „in die Mitte der Gesellschaft“, sagte Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) am 30. August in Potsdam.

EKD

Höhepunkt des Jubiläumsjahres ist eine gemeinsame Festveranstaltung von Landesregierung und Evangelischer Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz am 7. September in der Potsdamer Nikolaikirche, bei der der Ministerpräsident die Festrede hält. Das Land hat die verschiedenen Vorhaben zum 500. Reformationsjubiläum nach Angaben der Staatskanzlei seit 2011 mit rund 1,8 Millionen Euro gefördert.

Die Reformation habe einen Weg geebnet

Zentrales Thema der reformatorischen Theologie sei die Idee der Freiheit des Menschen, die mit der Verpflichtung zum Handeln für das Gemeinwohl verbunden sei, betonte Bischof Markus Dröge. Martin Luther habe seinerzeit diese Freiheitsidee „unüberholbar genial“ formuliert. Dieses Denken habe bis heute eine entscheidende Bedeutung für das Land, sagte der Bischof. Deshalb passe auch „die Botschaft der Reformation in unsere Zeit“.

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