Schweiz: Saïda Keller-Messahli fordert Moscheen-Stopp


Islamkritikerin Saida Keller-Messahli kritisiert Behörder und linke Politiker scharf | © Keystone/Christian Beutler
Wieder soll ein Imam in einer Schweizer Moschee zu Hass aufgerufen haben. Das Land verlassen muss der Prediger und Sozialhilfebezüger aus Biel jedoch nicht. Die Islamkritikerin Saïda Keller-Messahli geht mit den Behörden und Politikern hart ins Gericht.

Von Francesca Trento | kath.ch

Für Saïda Keller-Messahli ist klar: Die meisten Schweizer Imame sind Islamisten. Das sagte sie am Wochenende gegenüber der NZZ am Sonntag (26. August). Der lybische Imam Abu Ramadan, der in Biel zum Hass ausgerufen hat, darf bis jetzt in der Schweiz bleiben. Das sei der Beweis, dass die Schweizer Behörden die Moscheen und Imame nicht im Griff hätten – obwohl es ihrer Meinung nach möglich sei.

Die Schweiz müsste laut der Islamkritikerin Folgendes tun:

  • Imame sollten in der Schweiz ausgebildet werden
  • Ein Register von Imamen führen (ob aus der Schweiz oder aus dem Ausland)
  • Finanzen der Moscheen müssen kontrolliert werden
  • Sofortige Ausweisung bzw. Einreiseverbot von islamistischen ausländischen Imamen
  • Zusammenarbeit mit ausländischen Behörden im Zusammenhang mit Islamisten

«Es braucht kein Imam-Register, sondern ein Imam-Kritiker-Register.»

Gegen ein Imam-Register ist der Bieler Verein «Islamische Zentralrat Schweiz (IZRS), den die Bundesbehörden in die Nähe des Salafismus rücken . Qaasim Illi, Sprecher des IZRS, hat ein zusätzliches Register im Sinn, nämlich ein Islam-Kritiker-Register. Ein solches Register sei nötig, um den Behörden zu ermöglichen, sowohl Imame, wie auch Islam-Kritiker zu kontrollieren. Das sei nur konsequent, so Illi gegenüber kath.ch.

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