Albanien: Vom Atheismus zum Islamismus


Die Erdogan-Moschee wird mit dem Geld der türkischen Regierung in Tirana gebaut. Überproportional viele Kämpfer des sogenannten Islamischen Staates stammen aus Albanien. (Deutschlandradio / Sabine Adler)
Das kommunistische Albanien brüstete sich damit, das erste atheistische Land der Welt zu sein. Alle Religionen waren verboten. Mit der neuen Glaubensfreiheit nach dem Ende der Diktatur ist das kleine Land überfordert. Nun hat das Land ein Islamismus-Problem.

Von Sabine Adler | Deutschlandfunk

Verschleierte Frauen sieht man auf den Straßen von Tirana nicht, Kopftücher hin und wieder, die allermeisten Albaner kleiden sich westlich. 57 Prozent bezeichnen sich als Moslems, zwei Prozent gehören zu den alevitischen Bektaschi, 17 Prozent sind orthodoxe und katholische Christen.

Die kleinen Gotteshäuser mit ihren bescheidenen Minaretten gehen unter im Häusermeer der albanischen Hauptstadt. Völlig aus der Art schlägt da die sogenannte Erdogan-Moschee.

Schon jetzt ragen zwei der künftig vier Minarette hoch hinauf in den Himmel. Errichtet wird die Erdogan-Moschee mit dem Geld der türkischen  Regierung, deswegen der Name, im kommenden Sommer soll sie 4.000 Gläubigen Platz bieten.

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