Islamisten-Moschee klagt gegen Verfassungsschutz


Populäres Gebetshaus: Dar-Assalam-Moschee in Berlin-Neukölln Quelle: picture-alliance
Der Betreiberverein der Dar-Assalam-Moschee in Berlin-Neukölln wird vom Verfassungsschutz des Landes beobachtet. Das passt der Neuköllner Begegnungsstätte gar nicht. Nun hat sie Klage eingereicht.

Von Marcel Leubecher | DIE WELT

Rechts ein 99-Cent-Falafel-Laden, links ein Shisha-Café, gegenüber ein Schleier-Fachgeschäft und mittendrin das „Haus des Friedens“: Dar-Assalam heißt die Moschee in der Flughafenstraße in Berlin-Neukölln, die sich so großer Beliebtheit erfreut, dass an Freitagen zunächst der Innenhof, inzwischen auch der Bürgersteig zur Gebetsfläche umfunktioniert wurde.

Für die Sicherheitsbehörden ist das kein Grund zur Freude: Der Betreiberverein der Moschee namens Neuköllner Begegnungsstätte (NBS) wird vom Berliner Verfassungsschutz beobachtet. In seinen jährlichen Berichten begründet er dies mit Verbindungen der NBS zur Islamischen Gemeinschaft in Deutschland (IGD), die als wichtigste Organisation von Anhängern der Muslimbruderschaft in Deutschland gilt und ebenfalls vom Verfassungsschutz beobachtet wird.

weiterlesen